Papst Franziskus
Franziskus war ein Reformpapst, der die Kirche synodal geöffnet hat. Seine Tragik ist, dass das bei weitem nicht genug war. Ein theologischer Nachruf.
Franziskus war ein Reformpapst, der die Kirche synodal geöffnet hat. Seine Tragik ist, dass das bei weitem nicht genug war. Ein theologischer Nachruf.
Jan Loffelds vieldiskutiertes Buch „Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt“ lässt sich theologisch weiterdenken. Denn Gott ist mehr als Religion. Und es sind weniger die Säkularen, die sich bekehren müssen, als vielmehr die Christ:innen – und zwar im Namen eines geheimnisvollen Gottes, der auch ihnen fehlt.
Die Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ hat mich in ihrem Fragebogen für Theolog:innen befragt. Es geht um Bibelstellen, Atheismus, Kinofilme, Musikvorlieben, Buchlektüren und meine Lieblingskirchen. Hier die ungekürzte Langfassung meiner Antworten.
Der französische Philosoph Gilles Deleuze wäre am 18. Januar 2025 hundert Jahre alt geworden. Sein von nomadischen Singularitäten bevölkertes rhizomatisches Differenzdenken mich schon lange fasziniert. Daher präsentiere ich hier eine kleine, befreiungstheologisch interessierte Relecture seines Buches „Nietzsche et la philosophie“ (1962), die aus einem noch unveröffentlichten Vortrag stammt – ein philosophisch-theologisches Abenteuer!
Man kennt Josef Andreas Jungmann als konzilsprägenden Liturgiehistoriker – aber als Pastoraltheologen? Anlässlich seines 50. Todestages erinnere ich an einen der wichtigsten Fachkollegen im 20. Jahrhundert. Pastoral im Licht des Evangeliums. Und daher auch: Geschichte als Ressource theologischer Kreativität.
Als der Tsunami vor genau zwanzig Jahren große Teile der Küste Thailands verwüstete, war ich gerade mit meiner KJG-Gruppe dort – allerdings in einem anderen Landesteil. Wir hatten noch ein paar Strandtage an eine Exposure-Reise nach Kambodscha angehängt. Hier erzähle ich von dieser unvergesslichen Reise!
Am 22. Oktober 2024 ist einer der größten Theologen unserer Zeit verstorben: der peruanische Dominikaner Gustavo Gutiérrez. Vor genau zwanzig Jahren hatte ich das Glück, ihn während einer Zugfahrt von Paris nach Tübingen zu interviewen. Hier veröffentliche ich unser Gespräch ein zweites Mal.
Die Pastoralreferent:innen des Bistums Trier haben vor kurzem ihren kollektiven 50. Geburtstag begangen. Mit fünfzig Gesichtern und fünfzig Botschaften, mit einem Workshop und einem Festakt. Hier die kleine Rede, mit der ich diese wunderbaren Menschen dabei theologisch gefeiert habe.
Wenn man als Theologe über die Fitnessszene schreibt (so wie ich vor kurzem), dann wird da schnell eine Interviewanfrage daraus. Hier die ungekürzte Langfassung eines Gesprächs mit Katholisch.de: Warum ist McFIT ein theologischer Ort? Sport und Spiritualität – wie geht das zusammen? Und: Braucht es eine eigene Fitnesspastoral?
Burg Schreckenstein ist ein Traum von Schule: Freiheit, Freundschaft, Abenteuer. Und jede Menge Spaß in einer alten Ritterburg. Eine reformpädagogische ‚Laborschule‘ der besonderen Art. Oliver Hassencamps vielbändige, nicht nur von mir begeistert gelesene Jugendbuchreihe wird in diesem Jahr stolze 65 Jahre alt. Ist Burg Schreckenstein damit pensionsreif? Ich denke, dass es noch zu früh für’s Altenteil ist…
Das theologische Fach Pastoraltheologie wurde am 1. August 1774 als Universitätsdisziplin eingerichtet – ein sehr lebhaftes Kind der Aufklärung, an dessen Wiege eine katholische Monarchin stand: Kaiserin Maria Theresia von Österreich. Eine theologische Liebeserklärung zum Geburtstag!
Die eine war in einer Höhle, die andere in einem Raumschiff – und beide befanden sich am selben Platz. Improtheater als ein theologischer Ort, an dem etwas vom alltäglichen Weltensurfen einer Gesellschaft multipler Gegenwarten aufscheint. Gespiegelte Räume: Macht Spaß – und ist erkenntnisreich!